Jahrelang war Sprudelwasser ein Getränk, das hauptsächlich mit Restaurants oder mit Menschen verbunden wurde, die eine Alternative zu gewöhnlichem Wasser suchten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr es mich vor fast 20 Jahren überrascht hat zu sehen, wie meine deutschen Freundinnen ganz selbstverständlich zu Hause Sprudelwasser herstellten. In Deutschland ist das völlig normal – fast so selbstverständlich wie eine Kaffeemaschine zu besitzen. In Spanien hingegen war das damals in Privathaushalten kaum zu sehen.
Heute verändert sich die Situation jedoch. Sprudelwasser wird in unserem Land immer beliebter und immer mehr Menschen integrieren es in ihren Alltag. Viele haben sogar den Schritt gewagt, Sprudelwasser zu Hause herzustellen, wodurch der Verbrauch von Plastikflaschen vermieden wird und jederzeit frisches kohlensäurehaltiges Wasser verfügbar ist.
Doch was macht Sprudelwasser so besonders, dass es so viele Küchen erobert hat? Ist es wirklich eine gute Alternative zu stillem Wasser? Und lohnt es sich, es zu Hause herzustellen?
Heute erzähle ich dir alles, was du über Sprudelwasser wissen musst und wie du es mit einem Wassersprudler zu Hause herstellen kannst.
1. Was genau ist Sprudelwasser oder kohlensäurehaltiges Wasser?
Sprudelwasser – auch kohlensäurehaltiges Wasser oder Mineralwasser mit Kohlensäure genannt – ist nichts anderes als Wasser, dem Kohlendioxid (CO₂) zugesetzt wurde, wodurch die kleinen Bläschen entstehen, die ihm seinen charakteristischen sprudelnden Effekt verleihen.
Im Gegensatz zu Erfrischungsgetränken enthält kohlensäurehaltiges Wasser in seiner natürlichen Form keinen Zucker, keine Farbstoffe und keine weiteren Zusatzstoffe. Daher ist es eine ausgezeichnete Wahl für alle, die etwas anderes trinken möchten, ohne auf zuckerhaltige Getränke zurückzugreifen.
2. Vorteile von Sprudelwasser
- Es hydratisiert genauso wie stilles Wasser – viele Menschen trinken mehr Flüssigkeit, wenn sie Kohlensäure enthält. Und ja, auch für diejenigen von uns, die Bläschen lieben.
- Es hilft, den Konsum von Softdrinks zu reduzieren – dieselbe Spritzigkeit, aber ohne Zucker oder Kalorien. Mit einem Spritzer Zitrone oder einigen Minzblättern erhältst du ein köstliches und vollkommen natürliches Getränk.
- Es sorgt für ein Sättigungsgefühl – es kann helfen, Zwischenmahlzeiten zu vermeiden, ersetzt jedoch keine ausgewogene Ernährung.
- Es kann die Verdauung angenehmer machen – viele Menschen trinken es während oder nach dem Essen, weil sie es als erfrischend und leicht empfinden. Die Verträglichkeit ist individuell, aber für viele gehört es bereits fest zum Tisch.
- Es kann leichte Übelkeit lindern. Einige Studien haben gezeigt, dass Sprudelwasser hilfreich sein kann, um Übelkeit und leichte Magenbeschwerden zu reduzieren – ähnlich wie die traditionelle Wirkung, die kohlensäurehaltigen Getränken zugeschrieben wird.
- Es verbessert das Schlucken, insbesondere bei älteren Menschen. Studien haben gezeigt, dass die Kohlensäure die Rezeptoren im Hals stimuliert und dadurch den Schluckreflex verbessert. Dies kann besonders für ältere Menschen oder Personen mit Schluckbeschwerden von Vorteil sein.
- Es ist elegant und vielseitig – es passt ebenso gut zu einem Familienessen wie zu einem Abendessen mit Gästen. Außerdem ist es die perfekte Basis für alkoholfreie Cocktails und hausgemachte Erfrischungsgetränke.

3. Wie trinkt man Sprudelwasser?
Einer der größten Vorteile von Sprudelwasser ist seine Vielseitigkeit.
Pur und gut gekühlt
Die einfachste Variante und zugleich die Lieblingsoption vieler Menschen. Gut gekühlt serviert ist es besonders erfrischend in den warmen Monaten. Und hier kommt der erste Tipp: Je kälter das Wasser vor dem Karbonisieren ist, desto besser nimmt es CO₂ auf und desto mehr Kohlensäure erhältst du.
Mit frischem Obst
Probiere Kombinationen wie Zitrone und Minze, Orange und Rosmarin, Gurke und Limette, Erdbeeren und Basilikum oder Grapefruit und Thymian. Sie verleihen nicht nur Geschmack, sondern machen das Sprudelwasser auch optisch deutlich attraktiver.
Als Basis für alkoholfreie Getränke
Sprudelwasser eignet sich perfekt zur Zubereitung gesunder hausgemachter Erfrischungsgetränke: mit Zitrone und einigen Tropfen Honig, mit frischem Orangensaft, mit pürierten Früchten oder als Basis für Eistee. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
In Cocktails und Aperitifs
Kohlensäurehaltiges Wasser ist ideal, um Cocktails und Aperitifs Frische und Leichtigkeit zu verleihen. Außerdem bildet es die perfekte Grundlage für Mocktails – die alkoholfreien Varianten vieler trendiger Getränke.
4. Ist es besser, Sprudelwasser zu kaufen oder zu Hause herzustellen?
Immer mehr Haushalte entscheiden sich dafür, Sprudelwasser zu Hause herzustellen, und das aus mehreren Gründen. Zum einen entfällt das Schleppen von Flaschen aus dem Supermarkt. Zum anderen wird der Verbrauch von Plastik und Einwegverpackungen erheblich reduziert – ein einziger Wassersprudler kann Hunderte von Flaschen pro Jahr ersetzen. Außerdem kann genau die benötigte Menge zubereitet und der Kohlensäuregehalt nach den persönlichen Vorlieben angepasst werden. Und nicht zuletzt: Wer regelmäßig Sprudelwasser trinkt, gleicht mit der Zeit die Anschaffungskosten des Wassersprudlers aus und spart im Vergleich zum Kauf von abgefülltem Sprudelwasser Geld – das bekanntlich nicht gerade günstig ist!

Wie man zu Hause Sprudelwasser herstellt: der WMF Wassersprudler
Wenn du regelmäßig kohlensäurehaltiges Wasser genießt, kann ein Wassersprudler deinen Alltag komplett verändern. In wenigen Sekunden verwandelst du gewöhnliches Wasser in frisches Sprudelwasser – trinkfertig und ohne Flaschen lagern zu müssen.
Bei uns zu Hause stellen wir seit Monaten Sprudelwasser mit dem WMF Wassersprudler her, und wir können uns die Küche inzwischen nicht mehr ohne ihn vorstellen. Er wurde so konzipiert, dass er sich perfekt in jede moderne Küche integriert, nur wenig Platz einnimmt und den ständigen Verbrauch von Einwegflaschen vermeidet.
Wie funktioniert der WMF Wassersprudler?
1. Fülle die Flasche mit normalem Wasser (gern gekühlt) – aber nicht bis zum Rand. Lasse immer den auf der Flasche angegebenen Freiraum, damit die Karbonisierung korrekt funktioniert.
2. Setze die Flasche in den Wassersprudler ein, indem du sie am Flaschenhals festschraubst.
3. Wähle die gewünschte Kohlensäurestärke – drehe das Rad für feinere oder kräftigere Kohlensäureblasen.
4. Drücke den Knopf – einmal für leichte Kohlensäure, zweimal für einen mittleren Grad und dreimal für intensive Kohlensäure. Passe es ganz nach deinem Geschmack an.
5. Nimm die Flasche heraus – Fertig! Ja, dein Sprudelwasser ist sofort bereit zum Genießen.
6. Serviere und genieße es oder bewahre es verschlossen im Kühlschrank auf – mit dem mitgelieferten Verschluss, damit du es jederzeit schön gekühlt servieren kannst.
Du kannst Zitrone, Früchte oder Kräuter hinzufügen, wenn du ihm eine besondere Note verleihen möchtest.
Zu den Vorteilen des WMF Wassersprudlers würde ich besonders hervorheben:
- Sprudelwasser in wenigen Sekunden zubereiten
- Elegantes und kompaktes Design
- Weniger Plastikverbrauch und weniger Abfall
- Jederzeit zu Hause verfügbar
- Möglichkeit, die Kohlensäureintensität anzupassen – leicht, mittel oder besonders sprudelnd
- Platzersparnis im Vergleich zur Lagerung von Flaschen
Ich trinke es am liebsten pur oder mit einer Zitronenscheibe – ich liebe diese leicht säuerliche Note.
Und du? Hast du bereits einen Wassersprudler zu Hause? Du siehst, es ist wirklich nur ein Knopfdruck! Was ist deine Lieblingskombination für Sprudelwasser? Verrate sie uns in den Kommentaren – wir entdecken immer gern neue Ideen.

