Wenn Bratäpfel mit Zimt bereits ein einfaches und köstliches Dessert sind, dann grenzt diese etwas aufwendigere Variante, die ich euch heute vorstelle, an Perfektion. Wenn ihr eure Gäste beeindrucken möchtet, werden euch diese im Ofen gebackenen Äpfel, gefüllt mit würzigem Kompott und knusprigen Streuseln, begeisterten Applaus einbringen, sobald sie sie probieren.
Die Veränderung, die ein Apfel beim Backen durchläuft, finde ich faszinierend. Sein Geschmack verändert sich durch die Hitze, da sich sein natürlicher Zucker konzentriert und leicht karamellisiert. Handelt es sich um eine etwas säuerliche Sorte, wird diese Säure milder und die Äpfel werden aromatischer, wobei sich Honig- und Karamellnoten entwickeln. Das Fruchtfleisch erhält durch den Abbau der Pektine eine zartere und cremigere Textur.

Außerdem nehmen Äpfel beim Backen andere Aromen besonders gut auf, und genau das zeichnet das Ergebnis aus. Diese im Ofen gebackenen Äpfel, gefüllt mit würzigem Kompott und knusprigen Streuseln, schmecken nach Zimt, Vanille, Anis und Karamell, während die knusprige Textur der Streusel jeden Bissen zu einem Genuss macht. Wenn ihr wie ich Fans von Bratäpfeln seid, müsst ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren.
Zutaten
Zutaten für das würzige Kompott
- Das Fruchtfleisch von 5 Äpfeln (Sorte Reineta)
- 1/2 Vanilleschote
- 1/2 Zimtstange
- 1/2 Sternanis
- 20 g getrocknete Cranberrys
- 25 g brauner Zucker
Zutaten für die Streusel
- 50 g Butter
- 50 g brauner Zucker
- 75 g Mehl
Zutaten für die abschließende Zubereitung
- 5 ausgehöhlte Äpfel (Sorte Reineta)
- 1 Vanilleschote
- 1/2 Zimtstange
- 1/2 Sternanis
- 250 ml Apfelsaft
- 50 g Butter
Zubereitung
- Schneidet zunächst den oberen Teil der Äpfel als Deckel ab und legt ihn beiseite.
- Entfernt das Kerngehäuse der Äpfel mit einem Apfelausstecher und höhlt mit einem Löffel einen Teil des Fruchtfleisches aus, ohne bis an die Schale zu gelangen, damit die Äpfel nicht beschädigt werden. Legt die ausgehöhlten Äpfel beiseite.
Zubereitung des würzigen Kompotts
- Schneidet das Fruchtfleisch in nicht zu kleine Würfel und gebt es zusammen mit dem Zucker, dem halben Sternanis, der längs geöffneten halben Vanilleschote und der halben Zimtstange in den Affinity Edelstahl-Stieltopf.
- Erhitzt den Stieltopf bei niedriger Hitze und gebt ein paar Esslöffel heißes Wasser hinzu. Deckt den Topf ab und lasst alles etwa 15 Minuten garen. Rührt dabei gelegentlich um.
- Gebt nach 15 Minuten die Cranberrys hinzu, rührt um und lasst alles noch einige Minuten garen. Sollte zu viel Flüssigkeit vorhanden sein, erhöht die Hitze, damit sie verdampfen kann.
Zubereitung der Streusel
- Schneidet die Butter in kleine Würfel und gebt das Mehl und den Zucker hinzu.
- Vermischt alles mit den Fingerspitzen, bis eine sandige, krümelige Textur entsteht. Stellt die Mischung bei Zimmertemperatur beiseite.
Zubereitung der gefüllten Äpfel und abschließende Fertigstellung
- Heizt den Backofen auf 200 °C vor.
- Füllt die Äpfel mit dem würzigen Kompott und setzt die zu Beginn abgeschnittenen Deckel wieder auf.
- Gebt den Apfelsaft zusammen mit der längs geöffneten Vanilleschote, der halben Zimtstange und dem halben Sternanis in die Affinity-Kasserolle von De Buyer.
- Setzt die ausgehöhlten Äpfel in die Affinity-Kasserolle von De Buyer und verteilt die Streusel darüber.
- Gebt etwas Butter auf jeden Apfel und stellt die Kasserolle in den Backofen.
- Backt die Äpfel bei 190 °C für 30–35 Minuten.
- Nehmt die Kasserolle anschließend aus dem Backofen und lasst sie auf einem Gitter etwas abkühlen.
- Serviert die Äpfel lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas Schlagsahne.

Tipps
- Für das Kompott könnt ihr anstelle von braunem Zucker auch Panela, Kokosblütenzucker oder Honig verwenden.
- Wenn es für euch praktischer ist oder ihr es bevorzugt, könnt ihr die Vanilleschote durch Vanilleessenz oder Vanilleextrakt ersetzen.
- Für die Streusel verwenden wir gewöhnliches Weizenmehl beziehungsweise Allzweckmehl. Ihr könnt jedoch auch ein anderes Mehl eurer Wahl oder ein Nussmehl verwenden – mit Mandeln oder Walnüssen wird das Ergebnis hervorragend. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, lassen sich beide Varianten miteinander kombinieren, beispielsweise ein Teil Weizen- oder Hafermehl und ein Teil Nussmehl.

